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02.07.2019
Marzahn-Hellersdorf braucht schnellstmöglich zwei neue Oberschulen

Unser Bezirk wächst und entsprechend hoch ist aktuell bereits der Bedarf an Kita- und  Schulplätzen. Die Entwicklung an den Grundschulen zeigt, dass sich diese Situation in den nächsten Jahren noch verschärfen wird.

Marzahn-Hellersdorf braucht daher schnellstmöglich zwei neue Oberschulen! Das auf dem Grundstück zwischen Peter-Huchel-Straße und Erich-Kästner-Straße für 2024/25 geplante Gymnasium muss spätestens zum Schuljahr 2021/2022 fertiggestellt werden.

Mit dieser Forderungen und einem konkreten Vorschlag zur Beschleunigung haben Mario Czaja, MdA und Vorsitzender der CDU Wuhletal, Christian Gräff, MdA und ich heute als CDU Kreisverband und CDU Fraktion die nachfolgende gemeinsame Presseerklärung abgegeben.

1.559 Schülerinnen und Schüler pendeln derzeit täglich in andere Bezirke, um eine weiterführende Schule zu besuchen. Allein 703 Schüler besuchen Schulen in Lichtenberg, gefolgt von 504 Schülern in Treptow-Köpenick. Lediglich 578 Schüler aus anderen Bezirken belegen Schulplätze in Marzahn-Hellersdorf.

Bereits in diesem Schuljahr verzögerte sich aufgrund fehlender Platzkapazitäten in der gesamten Stadt die Vergabe der Plätze für die 7. Klassen des neuen Schuljahres 2019/20. Für 100 Schülerinnen und Schüler war zunächst unklar, welche Schule sie im nächsten Schuljahr besuchen werden. Lediglich durch die Erhöhung der Zahl der Schüler pro Klasse in Treptow-Köpenick, konnte diese Lücke geschlossen werden.

Diese Möglichkeit hat Marzahn-Hellersdorf leider bereits ausgeschöpft:

Bei den Integrierten Sekundarschulen weist Marzahn-Hellersdorf im Vergleich mit den anderen Bezirken für die 7. Klassen mit 24,5 Schülern im Durchschnitt die höchste Klassenfrequenz auf. Bei den Gymnasien liegt die Klassenfrequenz bei 31,1 Schüler pro Klasse im Schnitt. Nur noch in Lichtenberg ist das Verhältnis schlechter.

Die Entwicklung an den Grundschulen zeigt, dass sich diese Situation in den nächsten Jahren noch verschärfen wird.

Es ist daher unabdingbar, dass der Bezirk umgehend zusätzliche Kapazitäten im Oberschulbereich schafft. Derzeit ist ein zusätzliches Gymnasium in der Erich-Kästner-Straße frühstens für das Schuljahr 2024/25 und eine Integrierte Sekundarschule in der Haltoner Straße frühestens 2025/26 vorgesehen.

Wir fordern daher die Umsetzung beider Vorhaben in einem Modellprojekt, in dessen Rahmen Verwaltungsabläufe und Ausschreibungen exemplarisch massiv verkürzt werden, damit beide Vorhaben zum Schuljahr 2021/22 fertiggestellt werden.

aktualisiert von Alexander J. Herrmann, 02.07.2019, 13:24 Uhr
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