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20.06.2019
Weitere Entwicklung der Hellen Mitte

Die weitere Entwicklung der Hellen Mitte beschäftigt viele Bürger unseres Bezirks und natürlich auch mich.

Gerne möchte ich Sie an dieser Stelle über den aktuellen Stand für die zukünftige Entwicklung der Hellen Mitte informieren.

Die Helle Mitte wurde 1997 als Stadtteilzentrum und weiträumiger Einzelhandelsstandort eröffnet.

Als alter Hellersdorfer erinnere ich mich noch gerne an die vielen Geschäfte, wie Saturn, Foot Locker, Innova, C&A, H&M sowie nebenan an der Promenade das A-Z Elektronikkaufhaus. Gerne habe ich hier eingekauft. Angesichts zahlreicher leerer Geschäfte und fehlender Ankermieter lädt die Helle Mitte heute nicht mehr unbedingt zum ausgiebigen Shopping-Bummel ein. Als Nahversorgungszentrum erfüllt sie dennoch bis heute eine wichtige Aufgabe im Kiez.

Die Eröffnung des Eastgate, der Ausbau des Kaufparks Eiche sowie der Bau zahlreicher weiterer Shoppingcenter in der Stadt läuteten in den 2000ern den Wandel der Hellen Mitte zum Gesundheits- und Dienstleistungsstandort ein. Dieser Prozess ist noch im vollen Gange.

Der Wunsch einiger Hellersdorfer nach einem eigenen Primark wird angesichts dieser neuen Perspektive für die Helle Mitte leider unerfüllt bleiben. Der dauerhafte Verbleib von Real ist angesichts der laufenden Verkaufsgespräche der Metro AG fraglich.

Die Wirtschaftsstadträtin Nadja Zivkovic (CDU) unterstützt gemeinsam mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung und dem Bezirksamt die Positionierung der Hellen Mitte als Ort der Gesundheitsförderung, Prävention sowie ambulanter und stationärer Behandlungsmöglichkeiten in Kombination mit der Funktion als Kultur- und Freizeitstandort.

Das Bergwerk und das durch den Bezirk organisierte alljährliche Classic OpenAir sind gute Beispiele mit überregionaler Bekanntheit.

Für den Ausbau des Gesundheitsstandorts ist derzeit die Planung einer Zahnklinik im Gespräch.

Um den wachsenden Raumbedarf zu decken, hat die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) zudem einen Antrag zur Nutzungsänderung von Gastronomie zur Hochschulnutzung für das Grundstück Fritz-Lang-Straße 3, 5 / Janusz-Korczak-Str. 4,6,8, Helle Mitte Block 18 im 1. OG, gestellt. Diese Änderung wurde bereits am 07.05.2019 durch das Bezirksamt genehmigt wurde. Darüber hinaus gibt hier außerdem noch eine befristete Nutzungsänderung für zwei Seminarräume im Erdgeschoss. Durch die unmittelbare Nähe zum Hauptgebäude hofft die ASH, dass der Campuscharakter und die Studierbarkeit durch relativ kurze Wege erhalten bleiben.

Nach Information des Architekten ist in diesem Gebäude ferner auch die Ansiedlung von Flächen für Vivantes und REWE geplant.

Seit Oktober 2018 bestehen zudem Baugenehmigungen für zwei geplante Boardinghäuser, auf dem derzeitigen Parkplatz, die noch nicht zur Bauausführung angezeigt sind.

In der Janusz-Korczak-Straße 17 soll außerdem eine Verkaufsstätte zu einem AOK-Servicepoint umgenutzt werden. Im Bezirksamt laufen zudem noch einige Genehmigungsverfahren für diverse kleinere Nutzungsänderungsanträge.

Ab 2020 plant die ASH zudem für 38 Mio EUR ebenfalls zur Erweiterung des Platzkapazitäten einen Neubau auf dem benachbarten Kokoschkaplatz. Die Bauarbeiten sollen bis spätestens 2023 abgeschlossen sein.


Ich freue mich über die zahlreichen Maßnahmen und Planungen für den neuen Gesundheitsstandort Helle Mitte. Angesichts des steigenden Altersdurchschnitts und des gestiegenden Bedarfs an Heilbehandlungsangeboten begrüße ich diese Schritte ausdrücklich. Die gute Unterstützung durch die bezirkliche Wirtschaftsförderung und das Bezirksamt sind für die weitere Entwicklung der Hellen Mitte ein wichtiger Faktor.

Die Helle Mitte muss jedoch auch zukünftig als Gesundheits- und Freizeitstandort die Nahversorgung sicherstellen. Die geplante Neuansiedlung von REWE stärkt diese Aufgabe.

(Foto mit freundlicher Genehmigung von Enrico Hilger)

Weitere Informationen:

Verbesserung der wirtschaftlichen Situation für KMU im Stadtteilzentrum Helle Mitte
aktualisiert von Alexander J. Herrmann, 26.06.2019, 09:03 Uhr
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