Bildung stärken – Zukunft für Marzahn-Hellersdorf sichern

Gute Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft unserer Kinder und damit auch für die Zukunft unseres Bezirks. Genau deswegen haben wir für Investitionen in Schulen, Kitas und die Kinder- und Jugendförderung in Marzahn-Hellersdorf gesorgt. Hier finden Sie alle Fakten:

  • Investitionen trotz schwieriger Haushaltslage

Die berlinweiten Schulbauausgaben liegen 2025 bei rund 1,55 Milliarden Euro, 2026 bei rund 1,41 Milliarden Euro und 2027 bei rund 1,39 Milliarden Euro. Für Marzahn-Hellersdorf standen im I-Programm für den Schulbau 2024/2025 rund 40 Millionen Euro zur Verfügung. Für 2026/2027 sind es rund 49,7 Millionen Euro. Damit werden wichtige Bau-, Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen vorangebracht.

Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive wurden in Marzahn-Hellersdorf bereits 39 Schulbaumaßnahmen seit Beginn der BSO bis zum 1. August 2025 umgesetzt. Dazu gehören 19 modulare Ergänzungsbauten, 6 Neubauten und 14 Maßnahmen im Bereich temporärer Schulhäuser. Besonders wichtig: Dadurch wurden bereits 8.382 zusätzliche Schulplätze geschaffen. Das entspricht rund 16 Prozent aller in diesem Zeitraum berlinweit neu geschaffenen zusätzlichen Schulplätze. Für unseren Bezirk ist das ein starkes Signal.

Auch in den kommenden Jahren geht es weiter. Zum 1. August 2026 werden weitere 1.332 Schulplätze prognostiziert, unter anderem durch den Holzmodulbau der 38. Schule in der Bruno-Baum-Straße mit 432 Plätzen, den HoMEB an der Caspar-David-Friedrich-Schule mit 300 Plätzen sowie die 15. Schule in der Garzauer Straße mit 600 Plätzen. Zum 1. August 2027 sollen weitere 864 Plätze hinzukommen, unter anderem durch den Holzmodulbau der 40. Schule in der Haltoner Straße, den MEB an der Grundschule am Hollerbusch und die Sanierung beziehungsweise Erweiterung der Franz-Carl-Achard-Grundschule.

Denn klar ist auch: Der Bedarf bleibt hoch. Im Schuljahr 2025/2026 stehen im Bezirk insgesamt 26.968 Schulplätze zur Verfügung. Zugleich fehlen im Primarbereich sowie an integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen weiterhin 2.077 Schulplätze. Genau deshalb ist es so wichtig, dass die laufenden und geplanten Maßnahmen konsequent umgesetzt werden.

 

  • Mehr Lehrkräfte, bessere Unterrichtsversorgung

Gute Schulen brauchen nicht nur Gebäude, sondern vor allem Menschen, die dort jeden Tag hervorragende Arbeit leisten. Auch hier gibt es positive Entwicklungen. Berlin hat die Zahl fehlender Lehrkräfte in den vergangenen Jahren deutlich reduziert. Im Schuljahr 2022/2023 fehlten berlinweit noch 973 Lehrkräfte. Im Schuljahr 2025/2026 waren es noch 207. Damit wurde die Zahl der fehlenden Lehrkräfte trotz steigenden Bedarfs um mehr als 750 reduziert.

Wichtig ist außerdem: Das schulische Personal wird entlastet. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen vereinbarte Maßnahmen schrittweise umgesetzt werden, darunter zusätzliche Entlastung für ältere Lehrkräfte, Unterstützung in der Schulanfangsphase, kleinere Lerngruppen in herausfordernden Lagen, mehr Zeit für Klassenleitungsaufgaben und bessere Bedingungen im Ganztag. Das ist richtig, denn gute Bildung braucht auch gute Arbeitsbedingungen.

 

  • Kitas sichern, modernisieren und Familien entlasten

Familien brauchen verlässliche Betreuung. Deshalb bleibt die Kita-Infrastruktur ein weiterer Schwerpunkt. Dabei verschiebt sich der Fokus angesichts sinkender Kinderzahlen zunehmend vom reinen Platzausbau hin zur Sanierung, Modernisierung und qualitativen Weiterentwicklung bestehender Einrichtungen.

Für Marzahn-Hellersdorf wurde im Förderjahr 2025 ein Projekt zum Erhalt von 25 Kita-Plätzen mit 88.299 Euro gefördert. Auch für 2026 und 2027 können Sanierungsmaßnahmen in Kitas und Kindertagespflegestellen weiter unterstützt werden. Jährlich stehen dafür bis zu 6 Millionen Euro bereit. Zusätzlich sollen Bundesmittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität für Berlin in Höhe von etwa 104 Millionen Euro bis Ende 2029 zur Verfügung stehen.

Das ist ein wichtiger Beitrag, damit wohnortnahe Betreuung erhalten bleibt und Familien im Alltag entlastet werden.

 

  • Spielplätze, mehr Geld für Sanierung vor Ort

Gute Kieze brauchen nicht nur Schulen und Kitas, sondern auch sichere und attraktive Spielplätze. Das Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm setzt genau hier an. Für die Jahre 2026 und 2027 stehen berlinweit jeweils 12 Millionen Euro zur Verfügung.

Für Marzahn-Hellersdorf sind in den Haushaltsjahren 2026/2027 insgesamt 996.190 Euro für Kita- und Spielplatzsanierungen zur flexiblen Verwendung vorgesehen. Hinzu kommen 1.027.097 Euro für Spielplatzsanierungen zur verbindlichen Verwendung. Zusammen sind das mehr als 2 Millionen Euro für bessere Kitas und Spielplätze in unserem Bezirk.

Das ist konkrete Lebensqualität im Alltag: sichere Spielgeräte, bessere Außenflächen, sanierte Einrichtungen und Orte, an denen Kinder gut aufwachsen können.

 

  • Starke Jugendarbeit für starke Kieze

Auch die Jugendsozialarbeit wird gestärkt. Für Marzahn-Hellersdorf stehen im Rahmen der Maßnahme 10 des Jugendgewaltgipfels 2026 bis zu 436.298 Euro zur Verfügung. Die Zuweisung für Jugendsozialarbeit steigt im Bezirk auf 805.509 Euro. Das entspricht einem Plus von 15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das ist wichtig, weil Prävention nicht erst beginnt, wenn Probleme eskalieren. Gute Jugendpolitik setzt früher an: mit erreichbaren Angeboten, verlässlichen Ansprechpartnern und Projekten, die junge Menschen ernst nehmen.

 

  • Mein Fazit

In Marzahn-Hellersdorf bewegt sich viel. Schulplätze werden geschaffen. Schulen werden gebaut, erweitert und saniert. Die Unterrichtsversorgung verbessert sich. Kitas werden gesichert und modernisiert. Spielplätze werden saniert. Die Jugendarbeit wird gestärkt. Jugendsozialarbeit und Gewaltprävention bekommen mehr Mittel. Familien werden früher und gezielter unterstützt.

Das ist keine abstrakte Politik auf dem Papier, sondern hat konkrete Auswirkungen im Alltag: für Kinder, Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Jugendliche und Nachbarschaften.

Natürlich bleibt viel zu tun. Der Schulplatzbedarf ist weiterhin groß. Nicht jede Schule ist schon so ausgestattet, wie wir uns das wünschen. Auch bei der Lehrkräfteversorgung gibt es weiterhin Unterschiede zwischen den Schularten. Aber die Richtung stimmt: Wir investieren, wir priorisieren Bildung und Familie, und wir stärken die Bezirke.

Für mich ist klar: Marzahn-Hellersdorf verdient eine Politik, die hinschaut, anpackt und Ergebnisse liefert. Genau darum geht es: gute Bildung, starke Familien, sichere Kieze und ein Bezirk, der weiter zusammenwächst. Dafür setze ich mich auch weiterhin ein!