Hintergrund
  • Teaser
Social Network I Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Presse
18.12.2013
Wind unter den Flügeln - Überleben der NABU-Wildvogelstation für 2014 und 2015 gesichert

16. Dezember 2013, Berlin. Über drei Jahre musste sich die Wildvogelstation des NABU Berlin von Finanzhilfe zu Spende und Zuschuss aus verschiedenen Quellen retten. Anfang 2012 sah es äußerst dramatisch aus – die Station stand kurz vor der Schließung und wurde nur dank einer Spende in letzter Sekunde gerettet. Zeitgleich nahm sich Alexander J. Herrmann (Sprecher für Tierschutzpolitik, CDU) des Problems an, um für eine langfristige Lösung für den Berliner Artenschutz zu sorgen. Nun ist es geschafft…

 

Die hohe Arbeitsqualität der Wildvogelstation mit ihrer berlinweiten Bedeutung nicht nur für verletzte Vögel, sondern vor allem mit ihrem umfangreichen Beratungsprogramm für die Bürger, ist nur dann zu gewährleisten, wenn eine nachhaltige finanzielle Unterstützung da ist“, betont der Sprecher für Tierschutzpolitik der CDU. An der Mittelausstattung hat es bislang immer gekrankt, denn für den NABU Berlin alleine sind die jährlich anfallenden rund 100.000,- EUR aus eigener Kasse nicht aufzubringen.

„Ohne den Zuschuss für die Jahre 2014 und 2015 hätten wir Anfang des kommenden Jahres wieder vor massiven Problemen für den Fortbestand der Station gestanden“, erläutert Rainer Altenkamp, stellvertretender Vorsitzender des NABU Berlin. „Doch nun wurden der zuständigen Senatsverwaltung die Mittel an die Hand gegeben, professionelle Beratung zu Wildtieren im allgemeinen und Wildvögeln im Besonderen zu fördern, wofür wir äußerst dankbar sind.“

Jährlich stehen nun 100.000,- EUR für diese Arbeit zur Verfügung. Alexander J. Herrmann ist sich sicher, dass dies eine Investition an der richtigen Stelle ist: „Nur durch Information und Aufklärung lässt sich der große Beratungsbedarf im Griff behalten, zuverlässige Hilfe vermitteln und unnötiges Tierleid verhindern.“

Hintergrundinformationen:
Nachdem ehrenamtlich Aktive alleine nicht mehr die wachsende Zahl notwendiger Beratungen und Einsätze für hilfsbedürftige Wildvögel und ihre Finder erledigen konnte, wurde im Sommer 1997 das NABU-Projekt Wildvogelstation von einem Team haupt- und ehrenamtlicher Mitstreiter gegründet. Der NABU Berlin besitzt damit berlinweit die einzige Einrichtung dieser Art und weißt eine Bilanz auf, die sich sehen lassen kann: über 80% aller Pfleglinge können erfolgreich wieder in die Natur entlassen werden.

Nachdem ein Geldgeber in 2010 seine Förderung eingestellt hatte, sah es für die Wildvogelstation lange finanziell sehr kritisch aus. 2012 rettete die Spende von Möbel Höffner die Station vor der Schließung. Im  gleichen Jahr begann auf der politischen Ebene auf Initiative von Alexander J. Herrmann (CDU) die Diskussion, wie man die für Berlin dringend notwendige Beratungs- und Pflegeleistungen der Wildvogelstation erhalten kann. 2013 wurden erstmals Mittel zur Verfügung gestellt.

Für Rückfragen durch Vertreter der Medien stehen zur Verfügung:
Alexander Herrmann, Sprecher für Tierschutzpolitik der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus, post@alexander-j-herrmann.de Rainer Altenkamp, Stellv. Vorsitzender NABU Berlin, r.altenkamp@web.de, Anja Sorges, NABU Berlin, Geschäftsleitung & Presse, presse@nabu-berlin.de, (030) 9 86 08 37 -17 (auch Anfrage für Bildmaterial)

 

 

 

aktualisiert von Alexander J. Herrmann, 18.12.2013, 22:41 Uhr